1. FIMO Symposium by Staedtler, Nürnberg

Bettina Welker 24. September 2012 1

Letztes Wochenende war es soweit: Das erste von der Firma Staedtler organisierte FIMO-Symposium fand in den Räumen der Staedtler Headquarters im schönen Nürnberg statt. Über 70 Claybegeisterte (darunter tatsächlich auch ein paar Männer) reisten aus 12 verschiedenen Ländern an, um an den Kursen von Sarah Shriver, Iris Mishly (die heldenhaft kurzfristig für die erkrankte Natalia Garcia de Leaniz einsprang), Sabine Backer und mir teilzunehmen. Das Lernen und Kreieren war aber nur ein Teil des Spektakels. Was rund um die Workshops noch von Staedtler geboten wurde ist kaum zu überbieten. Da gingen einem förmlich die Superlative aus. Was das Team um Nils Henssen und Gerlinde Karg für die Teilnehmer und uns Lehrer zusammengestellt hat war schier atemberaubend.

Der Donnerstag-Vormittag startete mit einem kurzen Willkommensgruß der Organisatoren und einer Führung durch die Produktion und das Logistikzentrum in Nürnberg.

Nach dem kurzen Mittags-Snack und einer ausführlichen Begrüßungsansprache von Nils Henssen (Leiter Marketing Hobby & Creative) und Gerlinde Karg (Marketing Manager, Professional Artists) stiegen alle Teilnehmer in den Bus und es ging weiter mit einer Führung durch die Produktionsstätte in Neumarkt. Jetzt wissen endlich alle, wie und wo ihr heiß geliebtes Fimo hergestellt wird. Wer hätte gedacht, dass eine einzige Maschine die gesamte Welt-Produktion der (zuvor in großen Mischmaschinen hergestellten) Modelliermasse in Portionen formt und zu kleinen Päckchen verpackt! 100 Päckchen pro Minute gehen dort raus. Auch die Herstellung der Blei- und Buntstifte konnte live und in Farbe mitverfolgt werden. Das war die “Sendung mit der Maus” pur;).

Nach der Führung brachte der Bus alle wieder zurück nach Nürnberg, und wer wollte, konnte in der Staedtler-Welt in der Nürnberger Innenstadt nach Herzenslust und zu reduzierten Preisen einkaufen, was das Zeug hält. Abschluss des Donnerstags-Programms war eine interessante Führung durch die Nürnberger Altstadt.

Am Freitag-Morgen war es dann endlich soweit: ab 8:30 Uhr wurden die Arbeitsplätze eingerichtet und um 9:00 Uhr ging es dann endlich los mit den Workshops im Haupthaus und den Casinos. Alle Räume waren wunderschön dekoriert und überall war fürstlich für jedermanns (oder -fraus) leibliches Wohl gesorgt. Kaffee (wichtig für mich), Softdrinks, Gebäck standen allzeit bereit und wurden immer wieder von den unermüdlichen Helfern aufgefüllt.

Die Mittagpause krönte ein vorzügliches Lunch-Buffet, das ebenfalls keine Wünsche offen ließ. Nach Ende der Kurse um 18 Uhr wurden die Teilnehmer wieder zurück zum Hotel gebracht, um sich für die Symposiums-Gala im Museum für Industriekultur fertigzumachen. Was eine Location! Historische Autos, Maschinen und Stadt-Szenen bildeten einen atemberaubenden Rahmen für die wunderschön gedeckten Bankett-Tische.  Und wieder wurden wir mit einem hervorragenden Buffet verwöhnt:)

 

Die absolute Überraschung (zumindest für mich) war dann noch ein Live-Auftritt der Moving-Band “The Speedos”. Die vier Musiker mischten sich plötzlich unters Volk und rockten den Saal mit guter live-Musik und schafften es mit unglaublich viel Humor und im handumdrehen, das Publikum zu begeistern. Da hielt es fast niemand mehr auf seinem Stuhl – ein echter Geheimtip (Danke Charly)!

Die Krönung der Gala war die Versteigerung der von den 4 Künstlern entworfenen Schreibgeräte-Sets. Nils Henssen ließ es sich natürlich nicht nehmen, in seiner ureigenen und gestenreichen Art, den Auktionator zu geben. Wir lachten Tränen! Nach einem letzten spektakulären Set der Speedos klang die Gala gegen Mitternacht aus und alle fuhren mit einem Lächeln im Gesicht zurück zum Hotel. Ein wirklich gelungener Abend!

 

Am Samstag morgen waren alle, zwar noch immer leicht müde von den Geschehnissen des Vorabends, jedoch pünktlich und voller Tatendrang, zurück in den Headquarters um den zweiten Kurstag zu genießen. Nach den Workshops versammelten sich alle noch ein letztes mal im Casino zur Überreichung der Teilnahme-Zertifikate und des gerahmten Gruppenfotos. Nach ausführlicher Verabschiedung (das dauert bei über 70 Teilnehmern schon eine ganze Weile) zerschlug sich die Menge so langsam und alle machten sich auf den Nachhauseweg.

Das Lehrerteam und die Organisatoren trafen sich danach noch zu einem letzten gemütlichen und vorzüglichen Essen im Restaurant um das Symposium gebührend zu beschließen.
Ich bin am Sonntag-Nachmittag nach dreistündiger Fahrt wieder (gücklich und noch immer voller Verzückung über den spektakulären Event) zuhause angekommen. Man kann einfach nicht alles in Worte fassen – man muss einfach dabei gewesen sein! Ich denke, alle, die da waren würden sich freuen, wenn das 1. FIMO-Symposium auch wirklich das erste in einer langen Reihe von spektakulären Events gewesen sein wird.

Nochmals vielen Dank an die Firma Staedtler  -  terrific job! Und natürlich auch an alle Teilnehmer, ohne die das Ganze natürlich auch nicht hätte stattfinden können – Ihr wart alle klasse!

Alle meine Fotos vom Event findet ihr hier.

One Comment »

  1. Irmgard 24. September 2012 at 19:29 -

    Ein fantastischer Bericht über ein grandioses Ereignis. Finde eine Wiederholung nächstes Jahr wäre sicher empfehlenswert. Hoffe das die Verantwortlichen bei der Firma Stadtler das auch so sehen. Kann die Begeisterung, die in Deinem Artikel rüberkommt, sehr gut nachempfinden. Super Klasse.

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